Petitionen

Petitionen können höchstpersönliche Angelegenheiten betreffen, aber auch Forderungen von allgemeinpolitischer Bedeutung zum Inhalt haben. Der Initiator einer Petition sammelt mittels Unterschriften Stimmen von Unterstützern für sein Anliegen. Die Hausengel PflegeAllianz e.V. unterstützt sehr gerne folgende Petitionen von Pflegenden Angehörigen und Betroffenen.

Pflegende Angehörige fordern dringend Hilfe: unkompliziert, leicht verständlich, real umsetzbar

 

OpenPetition Deutschland

Die neuen Pflegeversicherungsgesetze gleichen einem Pflege-Dschungel, sind kompliziert, teilweise sogar nicht umsetzbar. Aus diesem Grund erarbeiteten Pflegende Angehörige in der Facebook-Gruppe "Pflegende Angehörige" (der über 4000 Mitglieder angehören) eine umfangreiche Liste an Forderungen (den Katalog der Forderungen finden Sie auf der Website). Pflegende Angehörige wünschen sich, ihre Angehörigen mit Liebe und Fürsorge pflegen zu können. Dabei spielt jedoch die eigene, stabile Verfassung eine zentrale Rolle. Immer wiederkehrende Streitigkeiten mit Behörden und Krankenkassen - aufgrund eines Übermaßes an Bürokratie, ungerechtfertigter Ablehnungen und zu erstellender Widersprüche - rauben Kraft und Nerven. Dabei muss die Arbeit genau dieser Personengruppe mit Hilfe von Unterstützung und Entlastungsleistungen deutlich stärker wertgeschätzt werden. Bitte unterstützen Sie daher diese Petition.

Unabhängigkeit des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen

 

OpenPetition Deutschland

Wie auch Karl-Josef Laumann (Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW) zuletzt gefordert hat, wünschen auch wir uns als PflegeAllianz e.V. einen kassenunabhängigen Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen (MDK). Es ist dringend nötig, dass MDK, Medicproof (medizinischer Dienst der privaten Kranken- und Pflegeversicherungen) und SMD (Sozialmedizinischer Dienst der Knappschaft) unabhängig im Sinne der zu Begutachtenden entscheiden. Dies kann nur gelingen, wenn auch die Finanzierung neutral und unabhängig ist.

Hilfe für Menschen mit Behinderung

 

ePetition des Bundestages

In Deutschland haben viele Sachbearbeiter wenig bis keine Ahnung vom „Persönlichen Budget für Schwerbehinderte“. Sie verneinen deshalb häufig, sogar auf eindeutige Nachfrage, dessen Existenz. Sachbearbeiter informieren die Behinderten deshalb auch nicht über ihren Rechtsanspruch auf individuelle Hilfsmittel. Diesen gibt es jedoch, und zwar seit 2008. Die meisten Behinderten wissen jedoch nichts davon, Beratung fehlt.
Sachbearbeiter in deutschen Behörden müssen Behinderte zu all ihren Rechten und damit auch ihrem „Persönlichen Budget" beraten können. Das aktuelle Herumgeeiere kann so nicht weitergehen, da es Menschen in der Wahrnehmung ihrer Rechte und in der Inanspruchnahme von Hilfsmöglichkeiten blockiert. Hier braucht es eine deutschlandweite, einheitliche Regelung, nach der sich alle Behörden zu richten haben.